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Der Orden heute

Der heutige 65. Maitre General, Marquis Andre Girond de St. Waast lebt mit seiner Familie in Paris. Im November 2004 hat der Maitre General im Rahmen des Kapitels verkündet, daß er seinen Sohn, Francios-Xavier als seinen Nachfolger bestimmt. Diese Nachfolge wird nach wie vor testamentarisch und auch öffentlich festgelegt.


Der Generalprior für Deutschland, Manfred Graf Sturm, leitet den Orden seit 1973 in Deutschland. Seine Excellenz Manfred Graf Sturm hat 2008 während des Grosskapitels auf Burg Vondern in Oberhausen, Heino Baron Möller zu seinem Nachfolger bestimmt. Auch diese Nachfolge wurde  testamentarisch  und öffentlich festgelegt.

Auf dem Ordenskonvent im Jahre 2011 in Lauterbach/Thüringen, fand diese testamentarische Festlegung ihre Erfüllung, indem das Amt des Generalpriors von seiner Excellenz Chevalier-Prevôt Manfred Graf Sturm an seine Excellenz Chevalier-Profés Heino Baron Möller übergeben wurde. In der Ordensgeschichte ein historischer Moment, da eine Testamentserfüllung zu Lebzeiten erfolgte.

Der Orden ist förderativ in Baillagen und Commanderien eingeteilt, die über das Bundesgebiet verteilt sind.


Auf den nachfolgenden Seiten unter dem Link Organisation finden Sie Fotos und auch kurze Beschreibungen der einzelnen Großoffiziere und Commandeure. Ebenfalls dort finden Sie die Email-Adresse der Personen.

Der Orden hat durch das Engagement des Generalpriors nicht nur in Deutschland einen festen Stellenwert, sondern auch durch die Eröffnung einer Baillage in Spanien wieder Fuß gefasst.

Im Jahr 1999 nahmen der Generalprior und die Großinspektorin erstmals Kontakt mit dem Bürgermeister auf. Die "Monrealeser" waren sich bewußt, daß in ihrem Ort ein Ritterorden gegründet wurde, nur wußten sie lange Zeit nicht, daß der Orden in Frankreich und auch in Deutschland weiter bestand. Im Jahr darauf war das erste Kapitel in Monreal del Campo, am 3. und 4. Juli 2004 wurde mit einem Großkapitel die Baillage Spanien eröffnet, der Orden wieder an seinen Urprungsort zurückgebracht hat.

Chevalier Prevot Manfred Graf Sturm leitet die Baillage bis zur Ernennung des Sous-Priors von Spanien.

Noch einige Worte zu dem Selbstverständnis der Ritterschaft Ordre Equestre du Saint Sauveur de Mont Real:

Die Ritterinnen und Ritter des Ordens verstehen sich heute als eine Gemeinschaft, die den Traditionen und Gebräuchen und Werten verpflichtet ist, jedoch auch nach vorne schaut. Dieses auf den ersten Blick als Paradoxon erscheinende Bild wird klar, wenn wir in der heutigen, schnellebigen, vernetzten Welt ein Stück Tradition und Wertbewahrung bewahren und somit auch Orientierung und Ankerpunkt bieten. Die Prämisse, daß wir helfen, wo es notwendig ist, gilt für die Angehörigen des Ordens nach wie vor und hat nichts von ihrem Wert verloren.

Es ist klar, daß eine Gemeinschaft, die, bezieht man den Zeitraum von 771 bis 1128 mit ein, etwas über 1.300 Jahre besteht, mit der Zeit gehen muss. Trotz allem fühlen wir uns den Traditionen und Werten der alten Ritterschaft verpflichtet. Die Werte und Tugenden, die während einer Knappenweihe und dann später während der Zeremonie des Ritterschlages beschworen werden, scheinen in unserer Zeit keine Bedeutung mehr zu haben. Jedoch achten wir diese Werte und bieten so ein Gerüst, das Halt und auch Sicherheit gibt.

Zu den Werten gehört Anerkennung der Ordenshierarchie und der Gehorsam gegenüber den Offizieren und Großoffizieren. Auch dies mag altbacken wirken, jedoch hat dies nicht mit Leibeigenschaft zu tun, sondern mit Einfügen in das Ordensleben.

 
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